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Grundsatzpapier: EKD will sich verstärkt den Kirchenfernen zuwenden

Die evangelischen Landeskirchen in Deutschland wollen sich künftig stärker dem Dialog mit Kirchenfernen zuwenden. "Überzeugende neue Formate und kluge Strukturen" sollten dazu beitragen, den Dialog mit der ganzen Gesellschaft zu vertiefen, heißt es in einem Grundsatzpapier, das die EKD-Synode in Bonn verabschiedet hat.

Evangelische Kirche: „Antisemitismus ist Gotteslästerung“

Unter dem Titel "Antisemitismus – Vorurteile, Ausgrenzungen, Projektionen und was wir dagegen tun können" haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) und die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) eine Broschüre herausgegeben.

Die Deutschen und das elektrisierende Luther-Jahr (welt.de)

Die Playmobil-Figur, das Pop Oratorium und die Weltausstellung in Wittenberg – drei Beispiele für drei Gewinner des Reformationsjubiläums: Die Popkultur, die Hochkultur und der Kulturprotestantismus. Ein Verlierer? Die EKD, so ließe es zumindest der Beitrag von Matthias Kamann auf welt.de vermuten.
Ulrich Parzany

Parzany: „Die Bibel hat für die EKD keine normative Bedeutung“ (Christ...

Der konservative Theologe Ulrich Parzany wirft der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vor, die Grundlagen des evangelischen Glaubens in Frage zu stellen – "ausgerechnet im 500. Jahr der Reformation", wie er im Interview mit der ZEIT-Beilage "Christ & Welt" beklagt.

Theologe Körtner: Kirchen haben möglicherweise AfD-Wahlerfolg begünstigt

Auf das starke Wahlergebnis der AfD reagierten viele Kirchenvertreter mit Kritik an der Partei. Der evangelische Theologe Ulrich H. J. Körtner findet, die Kirchen sollten sich stattdessen fragen, was sie selbst zum Erfolg der AfD beigetragen haben.

Theologe: „Etwas Demut würde der Kirche gut anstehen“

Der Wiener Theologieprofessor Ulrich H. J. Körtner warnt die Kirchen vor einer Überschätzung ihres Einflusses. "Die Verankerung der Kirche in der Gesellschaft würde ich für geringer einschätzen, als es von den Betroffenen selber manchmal gesehen wird", sagte  Körtner dem Evangelischen Pressedienst (epd). Aus seiner Sicht treten die Kirchen auf wie eine Art von Lobbyinstitution, etwa wie der ADAC. "Oft wird der Eindruck erzeugt, in der Kirche hat man zu bestimmten Fragen immer eine klare Position", sagte Körtner. 

Evangelische Kirche zum „Sprachpanscher des Jahres“ gekürt

Der Verein Deutsche Sprache hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zum "Sprachpanscher des Jahres 2017" gekürt. Mehr als 2.100 Vereinsmitglieder hätten die EKD auf den ersten Platz gewählt, teilte der Verein am Freitag in Dortmund mit. Moniert wurde unter anderem eine gehäufte Verwendung englischer Begriffe.

EKD-Kammertext: Demokratie braucht „Streit der Positionen“

Am Montag präsentierte die Kammer für Öffentliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ihr Positionspapier "Konsens und Konflikt: Politik braucht Auseinandersetzung". In Berlin legte sie zehn Impulse zu aktuellen Herausforderungen der Demokratie in Deutschland vor.

Der politische Protestant Wolfgang Huber wird 75

Die Wortmeldungen von Wolfgang Huber finden immer noch Gehör, auch wenn der ehemalige Berliner Bischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) seit 2009 nicht mehr im Amt ist. Aber weiterhin hat seine Meinung zu ethischen und politischen Fragen Gewicht und seine Beiträge zur Debatte sind pointiert und präzise. Am 12. August wird der renommierte protestantische Theologe 75 Jahre alt.
Statue von Martin Luther

Multimedial: Luther kommt in die Schule

Mit einer neuen Internetseite wollen die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und das erziehungswissenschaftliche Comenius-Institut Schulen zur Beschäftigung mit der Reformation anregen. Dort sind multimediale Materialien zur Durchführung von Projekten zum 500. Reformationsjubiläum verfügbar. Unterstützt wird die Initiative durch die Kultusministerkonferenz (KMK).