Gleichgeschlechtliche Paare können in der Schweiz seit Freitag, 1. Juli, offiziell heiraten und Kinder adoptieren. Auch kirchliche Trauungen sind möglich.
In einer Volksabstimmung sprach sich eine deutliche Mehrheit für gleichgeschlechtliche Ehen aus. Das bringt auch Änderungen beim Adoptionsrecht mit sich.
Die ehemalige Standesbeamtin Kim Davis (USA) weigerte sich aus religiösen Gründen, gleichgeschlechtlichen Paaren einen Trauschein auszustellen. Daraufhin wurde sie von mehreren homosexuellen Paaren auf Schadensersatz verklagt. Der oberste Gerichtshof wies ihren Berufungsantrag nun zurück.
Marc Jost vertritt als Generalsekretär der Schweizerischen Evangelischen Allianz konservative Werte. Sein Vater Samuel lebt jedoch mit einem Mann zusammen.
Ein Gesetz in der Schweiz soll sexuelle Minderheiten schützen. Dagegen spricht sich die Schweizerische Evangelische Allianz aus. Sie füchtet ein Sprachverbot.
In der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland werden homosexuelle Paare weiterhin nicht überall mit heterosexuellen Paaren gleichgestellt. Nach einem Beschluss der Landessynode am Donnerstag in Erfurt soll künftig den Gemeinden die Entscheidungskraft in dieser Frage übertragen werden.
Die Schweizer Reformierten haben sich mit breiter Mehrheit für die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare auf zivilrechtlicher Ebene ausgesprochen.