Die evangelische Kirche in Mitteldeutschland bietet zum Buß- und Bettag erstmals einen Onlinegottesdienst an. Er steht unter dem Motto "You-Turn. Kehr um!"
Auf die Bedeutung des Internets für die Kirchen hat der Medienbischof der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Gebhard Fürst, hingewiesen. "Wenn wir dort als Kirche nicht präsent sind, laufen wir Gefahr, viele Menschen einfach nicht zu erreichen, weil wir in ihrem Leben schlicht nicht mehr vorkommen."
Heute wird's "nerdig" in der Bloggerie. Ein Skype-Gottesdienst? Warum? Lohnt sich das? "Ja", sagt Ralf Peter Reimann, Pastor, Diplom-Informatiker und seit 2012 Internetbeauftragter der Evangelischen Kirche im Rheinland.
Wie können Christen die Digitalisierung mitgestalten? Wie neue Zielgruppen erreichen? Diese und ähnliche Fragen stehen im Fokus der Konferenz Gott@Digital.
In dieser Woche geht bei der Evangelischen Landeskirche in Württemberg eine Art "Gottesdienst-Generator" an den Start. Pfarrer geben wenige Daten ein und bekommen die komplette Liturgie für die Feier ausgedruckt.
Laptops, Kameras, ein überdimensionaler Bildschirm. Schon wer die St. Franziskus-Kirche am Kirchentags-Samstag betritt, merkt: Das wird kein normaler Gottesdienst.
Es ist irgendwie sinnbildlich: Der Workshop digitale Kirche für Fortgeschrittene bekommt (noch?) den kleinsten Raum im Zentrum Gottesdienst – aber der reicht hinten und vorne nicht. Also geht’s spontan ab in den Garten. Aufbruchstimmung eben.
Die Anglikanische Kirche in Großbritannien macht sich die digitale Assistentin Alexa zu nutze. Den Digitalisierungsprozess kommentiert eine Autorin der FAZ.