Hedwig von Redern schrieb das Trostlied "Weiß ich den Weg auch nicht". Eine Frau – eine Seltenheit unter den vielen Kirchenliederdichtern! Nach dem Ersten Weltkrieg wurde es als "Lied der baltischen Märtyrer" bekannt.
In der Kirche ist der Advent eine Zeit der Buße. Dieses Adventslied ruft uns dazu auf, unser Herz verwandeln zu lassen, damit wir ein frohes Weihnachtsfest feiern können.
Über 90 Prozent der Deutschen kennen das Lied "Der Mond ist aufgegangen". Der Dichter Matthias Claudius tadelt darin die Alleswisser. Er empfiehlt kindliches Vertrauen.
Dieser Choral hat sieben Strophen, wirkt wie aus einem Guss und hat doch vier Urheber. Einer davon wurde Soldat, weil er sich so mehr Zeit zum Beten erhoffte.
Dieses Lied ist ein ausgesprochenes Jesus-Lied und gleichzeitig ein Pilgerlied. Hymnologe Theophil Bruppacher beschreibt es als kraftvoll, mit "drei feurigen Strophen".
Erst überfallen Räuber Georg Neumark und er verliert all seinen Besitz, dann wird er als Hauslehrer angestellt. Gottes Hilfe in dieser schweren Zeit verarbeitet Neumark in einem Lied.
Dieser Choral spendet Trost im Angesicht des Todes. Tragische Bekanntheit erlangte "Näher, mein Gott, zu dir" dadurch, dass es auf der Titanic kurz vor ihrem Untergang gespielt wurde.