Die Diakonie und die EKD wollen in der kalten Jahreszeit Wärmeräume und Beratungsstellen für Menschen in Not anbieten — als "Zeichen gegen soziale Kälte".
2022 sind nach Angaben der Dachorganisation Tafel Deutschland rund 50 Prozent mehr Menschen zu den Lebensmittelausgaben für Bedürftige gekommen als im Jahr zuvor. Teilweise gab es Aufnahmestopps.
Die "Wärmestube" in Stuttgart bietet Bedürftigen eine warme Mahlzeit, Gemeinschaft und eben Wärme. Die hohe Nachfrage sei herausfordernd, sagt Leiterin Birgit Auer.
Die evangelische Kirche will Wärmestuben und Beratungsstellen für Menschen in Not einrichten. Bei der Finanzierung soll auch die Energiepreispauschale helfen.
Pater Nikodemus Schnabel hat sich schon als Kind vom "unbürgerlich Radikalen" angezogen gefühlt. Heute ist er "Ober-Lobbyist der Armen" in Israel – in Stadtvierteln, die außer ihm kein Weißer betritt.
Vor 25 Jahren starb Mutter Teresa. An der Ordensfrau scheiden sich die Geister: Sie wurde als Heilige gefeiert, aber auch als "Hell's Angel" kritisiert.