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Schlagwort: Antisemitismus

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Bundesregierung beruft Antisemitismusbeauftragten

Der Diplomat Felix Klein wird Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus. Dies hat das Bundesinnenministerium mitgeteilt.
Nikolaus Schneider

Ehemaliger EKD-Ratsvorsitzender besorgt über neue antisemitische Tendenzen

Nikolaus Schneider, ehemaliger Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, äußerte sich besorgt über neue antisemitische Tendenzen in Deutschland. Die Fähigkeit, Brücken zu bauen, sei gerade heute wieder nötig, sagte Schneider am Sonntag bei der Schlussveranstaltung zur Woche der Brüderlichkeit in Augsburg. 

Saarländische Kirche fordert Antisemitismusbeauftragten

Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen für das Saarland, Kirchenrat Frank-Matthias Hofmann, appelliert in einem Brief an die Landtagsfraktionen der Regierungsparteien CDU und SPD das Amt eines Antisemitismusbeauftragen einzuführen.

Bundestag: „Antisemitismus entschlossen bekämpfen“

Der Bundestag hat die künftige Bundesregierung zur Berufung eines unabhängigen Antisemitismus-Beauftragten aufgefordert. Ein gemeinsamer Antrag von Union, SPD, FDP und Grünen zur Bekämpfung von Judenhass wurde am Donnerstag einstimmig bei Enthaltung der Linksfraktion vom Parlament verabschiedet.

Kuwaitische Airline darf in Deutschland israelische Passagiere ablehnen

Die Fluggesellschaft Kuwait Airways hatte in Deutschland einem israelischen Staatsbürgern die Beförderung verweigert, da Kuwait Geschäfte mit Israelis verbietet und den Staat Israel nicht anerkennt. Der Kunde klagte dagegen vor dem Frankfurter Landgericht, doch das Gericht hat nun zugunsten der Airline entschieden.

Evangelische Kirche: „Antisemitismus ist Gotteslästerung“

Unter dem Titel "Antisemitismus – Vorurteile, Ausgrenzungen, Projektionen und was wir dagegen tun können" haben die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) und die Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands (VELKD) eine Broschüre herausgegeben.
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Bundesfamilienministerin: „Antisemitismus durchzieht leider diese Gesellschaft“

Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) hat die Bedeutung des Kampfes gegen Antisemitismus betont und davor gewarnt, Judenhass vor allem als Problem arabischer Zuwanderer zu betrachten. "Antisemitismus durchzieht leider diese Gesellschaft", sagte sie bei einer Fachveranstaltung im Bundesfamilienministerium in Berlin. Antisemitismus sei nie weg gewesen und gewinne sogar wieder an Gewicht.

„Tendenziös und reißerisch“: SPD-Politikerin kritisiert Israel-Berichterstattung deutscher Medien

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Michaela Engelmeier hat in einem Gastbeitrag für die Jüdische Allgemeine Kritik an der Israel-Berichterstattung deutscher Medien geübt. "Es macht mich fassungslos, mit welch tendenziösen und reißerischen Formulierungen über Israel im Allgemeinen und über Terror in Israel im Besonderen berichtet wird", schrieb Engelmeier.

Lehrer klagen über Antisemitismus auf Berliner Schulhöfen

Antisemitismus ist unter Schülern mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund an Berliner Schulen weit verbreitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 27 Lehrern an 21 Berliner Schulen, die das American Jewish Committee (AJC) am Mittwoch in Berlin veröffentlichte. Die Studie sei nicht repräsentativ, wie die Verfasser selbst betonen, die Ergebnisse legten jedoch nahe, dass eine systematische Untersuchung dringend nötig ist.

Vor 75 Jahren: Beginn der Deportation der Juden aus dem...

Auf Anweisung der Besatzer muss der Judenrat des Warschauer Ghettos ab Juli 1942 Listen derer zusammenstellen, die in die Vernichtungslager deportiert werden sollen: täglich mehr als 6.000 Menschen. Im Frühjahr 1943 greifen die Juden zu den Waffen.