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USA: Episkopal-Kirche lehnt Bischof wegen Zen-Praxis ab
Die Episkopalkirche in den USA hat den bereits gewählten Bischof für Michigan wegen seiner langjährigen Praxis der Zen-Meditation abgelehnt.
Bildergalerie: Das ist das Freakstock 2009…
Seit Mittwoch campen mehr als 4000 JesusFreaks auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in Borgentreich bei Höxter.
Borgentreich: Festival der «Jesus Freaks» hat begonnen
Das «Freakstock»-Festival der «Jesus Freaks» trifft nach Angaben der Veranstalter auf große Resonanz. Zu Beginn des offiziellen Programms am Donnerstag waren bereits rund 2.000 Teilnehmer auf dem gesamten Bundesgebiet auf dem Festivalgelände im nordrhein-westfälischen Borgentreich bei Höxter, wie «Freakstock»-Sprecher Martin C. Hünerhoff dem epd sagte. Bis zum Wochenende rechnen die Veranstalter mit mehr als 4.000 Besuchern. Auf dem Festivalprogramm der freikirchlichen Glaubensgemeinschaft stehen bis Sonntag Konzerte von mehr als 50 Bands sowie Workshops und Abendgottesdienste. Festivalort ist ein ehemaliges Kasernengelände am Rande von Borgentreich, das der koptischen Kirche in Deutschland gehört. Eine Premiere bei dem diesjährigen Festival sei die Begegnung mit den koptisch-orthodoxen Christen, sagte Hünerhoff. Bisher fand das nach eigenen Angaben größte alternative christliche Festival Europas zwölf Jahre lang im thüringischen Gotha statt. Zu Spitzenzeiten kamen nach Angaben der Veranstalter bis zu 8.000 Besucher, im vergangenen Jahr seien es rund 3.500 gewesen. Das fünftägige Festival steht unter dem Motto «Hand aufs Herz». Die «Jesus Freaks» als Initiatoren und Veranstalter verstehen sich als Erweckungsbewegung junger Christen in Anlehnung an die charismatischen «Jesus-People» der 60er und 70er Jahre in den USA. Eine erste Gruppe entstand in Deutschland Anfang der 90er Jahre in Hamburg. Gründer war der heute 44-jährige Initiator der «Volxbibel» in Jugendsprache, Martin Dreyer. Mittlerweile gibt es in Europa mehr als 150 «Jesus-Freaks»-Gruppen.
Evangelische Allianz: „Wir sind keine Fundamentalisten!“
Die Deutsche Evangelische Allianz wehrt sich gegen eine öffentliche Darstellung als Zusammenschluss religiöser Fundamentalisten. Zum Auftakt des 114. Jahrestreffens der Allianz sagte der Vorsitzende Jürgen Werth am Donnerstag in Bad Blankenburg, als konservative «Bewegung der Mitte» versuche die Allianz, den Menschen zu vermitteln, «was Kirche seit der Reformation ausmacht».
Hessen : Runden Tisch zum Islamunterricht einberufen
Mit einem landesweiten Runden Tisch will der hessische Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts an Schulen vorantreiben. «Es wird im August, September einen Runden Tisch geben zum Thema Vorbereitung des muslimischen Religionsunterrichts», sagte der stellvertretende Ministerpräsident am Donnerstag im Radioprogramm hr-iNFO. Bei den Aleviten gebe es bereits Gesprächspartner, unter den Sunniten und Schiiten würden Ansprechpartner noch gesucht. Die Islamische Religionsgemeinschaft Hessen (IRH) werde nicht an dem Treffen teilnehmen, ergänzte Hahn: «Das Verwaltungsgericht hat vor wenigen Jahren festgeschrieben, dass die IRH keine Religionsgemeinschaft ist, und deshalb werden sie auch von mir nicht eingeladen.» Nach dem Runden Tisch sei für die konkrete Umsetzung des islamischen Religionsunterrichts das Kultusministerium verantwortlich. Der genaue Termin für das Treffen stehe noch nicht fest, sagte Jürgen Beck, stellvertretender Sprecher des Integrationsministeriums. Der Runde Tisch solle aber vor der Hessischen Integrationskonferenz am 14. September in Wiesbaden stattfinden. Diese Konferenz solle einen Dialog zwischen Verbänden, Einzelpersonen und der Landesregierung zu Fragen der Migration in Hessen eröffnen.
„Abenteuer Gemeinde“: Allianzkonferenz mit 3.000 Teilnehmern gestartet
Unter dem Motto «Abenteuer Gemeinde» hat am Abend im thüringischen Bad Blankenburg die 114. Jahreskonferenz der Deutschen Evangelischen Allianz begonnen.
Eifer und Konkurrenzdenken: Der Dornröschenschlaf des Deutschen Ethikrates
Die Suche nach einem gemeinsamen Nenner gestaltet sich quälend. Die Unzufriedenheit in dem Gremium wächst. Seinen Zenit scheint der Rat überschritten zu haben.
Religionswissenschaftler: Buddhismus nicht verklären
Der Religionswissenschaftler Andreas Grünschloß beobachtet eine Verklärung des Buddhismus im Westen.
Nach dem Streik: Die kirchlichen Träger prüfen Tarifabschluss für ErzieherInnen
Die Einigung über eine bessere Bezahlung von Erzieherinnen an Kindertagesstätten wird voraussichtlich auch Auswirkungen auf die kirchlichen Kinderbetreuungseinrichtungen haben.
Sachsen: Streit um Ladenöffnung geht weiter
Der sächsische Rechtsstreit um die Ladenöffnung an vier Sonntagen hintereinander wird das Bundesverwaltungsgericht beschäftigen.
