JesusHouse: Gottesdienstmarathon für Jugendliche

Zwischen Ende August und Ende November feiern Jugendliche und junge Erwachsene europaweit einen Gottesdienstmarathon mit insgesamt rund 1.500 Treffen: Zu "JesusHouse lokal" laden christliche Jugendgruppen in den kommenden Wochen an etwa 300 Orten in Europa Menschen aus ihrer Umgebung ein. Bei kreativ gestalteten Abendveranstaltungen in Gemeindehäusern, Kirchen oder Jugendtreffs, aber auch in Einkaufszentren, Kinos oder anderen ungewöhnlichen Orten möchten sie Menschen zwischen 16 und 21 Jahren zur Auseinandersetzung mit Lebens- und Glaubensfragen motivieren. An jedem Veranstaltungsort haben die Gruppen ein Programm mit verschiedenen Themenschwerpunkten vorbereitet. Dabei geht es um Fragen wie „Gott – gibt’s den wirklich?“, „Wieso leiden Menschen und warum tut Gott nichts dagegen?“ oder „Was bringt‘s mir, an Gott zu glauben?“. Die Abende werden von den jungen Leuten selbst vorbereitet und durchgeführt. Damit nach JesusHouse der Kontakt nicht abreißt, gibt es nach dem Event weitere Treffen für die Leute, die Interesse an den Themen gefunden haben. Die Teilnahme an allen JesusHouse-Aktionen ist kostenlos. Klaus Göttler, Leiter der Missionarischen Arbeit im Jugendverband "Entschieden für Christus" : „Im Schnitt stellen an einem Ort fünf bis sechs Gemeinden ein Event auf die Beine." Damit sei ein wichtiges Anliegen von JesusHouse schon erreicht: "Es geht uns letzten Endes darum die christliche Botschaft zu vermitteln und zu betonen, dass es dabei auf zentrale Aussagen der Bibel ankommt und weniger darauf, was die unterschiedlichen Konfessionen und Denominationen daraus gemacht haben.“, so Göttler.Die meisten der Jugendgruppen, die jetzt die lokalen Events anbieten, werden zum Abschluss von JesusHouse im Frühjahr 2011 noch einmal zu einer Themenwoche einladen: Vom 30. März bis 2. April 2011 wird per Satellit eine Großveranstaltung aus der Stuttgarter Porsche-Arena an die Übertragungsorte ausgestrahlt. Dabei erwarten die Veranstalter nach den Erfahrungen von JesusHouse 2007 etwa 250.000 Teilnehmer an rund 750 teilnehmenden Übertragungsorten in vielen europäischen Ländern. JesusHouse 2010/2011 ist bereits die dritte derartige Veranstaltung für junge Menschen.

Israel: Staat muss Entschädigung für Tod von Palästinenserin zahlen

Ein Gericht in Jerusalem hat am Montag den Staat Israel für den Tod eines zehnjährigen palästinensischen Mädchens verantwortlich gemacht. Abir Aramin war im Januar 2007 durch ein von israelischen Grenzpolizisten abgefeuertes Gummigeschoss tödlich verletzt worden.

Abendzeitung.de: Drei Jahre Arbeit – Die Bibel in 1189 Tweets

Damit auch die Twitter-Generation die Heilige Schrift kennenlernt: Der Engländer Chris Juby twittert die Bibel: Jeden Tag fasst er ein Kapitel zusammen. Ein großes Projekt, denn pro Tweet stehen ihm nur 140 Zeichen zur Verfügung.

Entwicklungshilfe: Caritas und Diakonie kritisieren geplante Kürzung

Die kirchlichen Hilfswerke Caritas international (Freiburg) und Diakonie Katastrophenhilfe (Stuttgart) haben die geplante Kürzung von Hilfsgeldern durch das Auswärtige Amt kritisiert.

Kalifornien: Neue rechtliche Hürde für Homo-Ehe

Im US-Bundesstaat Kalifornien müssen homosexuelle Paare nun doch noch warten, bis sie sich das Jawort geben können.

Hamburg: Aufklärungsstelle zu Scientology wird geschlossen

Die deutschlandweit einzige Aufklärungsstelle eines Bundeslandes über die umstrittene Scientology-Organisation steht nach 17 Jahren offenbar vor dem Aus.

Bundesverfassungsgericht: Homosexuelle Lebenspartner dürfen bei Erbschaftssteuer nicht benachteiligt werden

Homosexuelle Lebenspartner müssen bei der Erbschaftssteuer künftig Ehepaaren gleichgestellt werden. Die bisherigen steuerlichen Vorschriften benachteiligten homosexuelle Partnerschaften in unzulässiger Weise und verstießen gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes, heißt in zwei am Dienstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichtes (AZ.: 1 BvR 611/07 und 1 BvR 2464/07).

Kirchenferne Genossen: Laizistischer Arbeitskreis in der SPD gegründet

In der SPD haben sich rund 300 Mitglieder zur Gründung eines laizistischen Arbeitskreises zusammengefunden.

Afghanistan: Christliche Helfer im Kreuzfeuer

Täglich erreichen Deutschland neue Horrormeldungen aus Afghanistan. Die Zahl der durch die Taliban getöteten Zivilisten ist dramatisch gestiegen - immer mehr Kinder sterben durch die Hände radikaler Islamisten. Die wenigen Helfer, die sich noch ins Krisengebiet wagen, sind zum großen Teil Christen. Wegen ihres Glaubens geraten sie jedoch ins Kreuzfeuer von Taliban und Medien. So müssen sich viele Christen an zwei Fronten verteidigen: gegen Waffengewalt und Missionierungsvorwürfe.

USA: Widerstand gegen den Bau islamischer Einrichtungen nimmt zu

Der Streit um den Bau eines islamischen Kulturzentrums nur wenige hundert Meter von «Ground Zero» entfernt in New York City will nicht nachlassen.