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»KIWI AG«: Katholische Kirche gründet eigene Unternehmensberatung
Mit der Gründung einer eigenen Unternehmensberatung will die katholische Diözese Rottenburg-Stuttgart Firmen helfen, Werte- und Sinnfragen in ihre Entscheidungen einzubeziehen.
Treffen mit Elizabeth II.: Benedikt würdigt britischen Widerstand gegen «Nazi-Tyrannei»
Papst Benedikt XVI. ist am Donnerstag zu Beginn seines viertägigen Staatsbesuchs in England und Schottland mit der britischen Königin Elizabeth II. zusammengetroffen.
Großbritannien: Katholiken bilden eine Minderheit in religiöser Landschaft
Die religiöse Landschaft in Großbritannien ist zwar noch immer maßgeblich durch die anglikanische Staatskirche bestimmt, aber zugleich auch von großer Vielfalt geprägt. Rund die Hälfte der 60 Millionen Briten gehören der anglikanischen Kirche von England an, die mit den Institutionen der Monarchie weiterhin stark verwoben ist.
Papst Benedikt XVI.: Historischer Besuch in Großbritannien
Papst Benedikt XVI. bricht an diesem Donnerstag zu einem viertägigen Besuch nach England und Schottland auf. Dabei handelt es sich um den ersten Staatsbesuch eines katholischen Kirchenoberhaupts seit der Abspaltung der anglikanischen Kirche im 16. Jahrhundert.
Interreligiöser Unterricht: In hessischer Schule trifft Mohammed auf Jesus
Eine evangelische und eine islamische Theologin sowie ein katholischer Theologe gehen in Hessen beim Religionsunterricht neue Wege: Sie unterrichten in der Klassenstufe elf eines beruflichen Gymnasiums alle Schüler gemeinsam.
Frankreich: Tragen der Burka nicht mehr erlaubt
Der französische Senat hat am Dienstag ein Burka-Verbot verabschiedet. Damit ist das Verbergen des Gesichts in der Öffentlichkeit künftig verboten.
ZDF-Dokumentation: Quo vadis Islam?
Der Islam ist fanatisch, ruft zur Gewalt auf und passt nicht zu unserer Demokratie. So lauten gängige Vorurteile der deutschen Bevölkerung. Was davon wirklich stimmt, versuchen die beiden Autoren Friedrich Klütsch und Daniel Gerlach in der ZDF-Dokumentation "Wohin treibt der Islam?" zu beantworten. Die beiden Teile werden am 14. September um 22.45 Uhr und am 15. September um 22.15 Uhr ausgestrahlt.
Disput: Altbischof Beste stellt Nordkirche in Frage
Über die geplante Nordkirche, zu der 2012 die evangelischen Landeskirchen von Mecklenburg, Nordelbien und Pommern fusionieren wollen, gibt es einen Disput. Nordelbiens Synodenpräsident Hans-Peter Strenge widersprach am Dienstag der Ansicht des Mecklenburger Altbischofs Hermann Beste, dass die künftige gemeinsame Kirche lediglich eine vergrößerte nordelbische Kirche sei. Strenge wies am Dienstag in Kiel darauf hin, dass künftig beispielsweise nach Mecklenburger Praxis die derzeit 595 evangelischen Kirchenvorstände in Nordelbien Kirchengemeinderäte genannt werden. Strenge kündigte einen Bericht der Kirchenleitung zur Nordkirche auf der Synode der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche an, die vom 23. bis 25. September im Rendsburg berät. In einem epd-Gespräch sagte der Mecklenburger Altbischof Beste am Dienstag, er teile die Euphorie einiger nicht, wonach die Fusion ein wichtiger Schritt nach vorn sein soll. Bisher habe er nicht erkennen können, «dass wirklich etwas Neues entsteht».Die Zusammenschluss der evangelischen Landeskirchen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern zur Nordkirche mit rund 2,4 Millionen Mitgliedern soll Pfingsten 2012 abgeschlossen sein. Die geplante Nordkirche sei «lediglich eine Vergrößerung der nordelbischen Kirche», sagte Beste, der am 17. September 70 Jahre alt wird. Nach wie vor finde er es schade, dass nicht ohne Zeitdruck nach einem Modell der Zusammenarbeit im Norden gesucht worden sei, das eine weitgehende Eigenständigkeit der drei doch sehr unterschiedlichen Kirchen ermöglicht hätte. Die beiden kleinen Kirchen bekämen die Dominanz der nordelbischen Kirche «dauernd zu spüren». Beste beklagte zudem «knappe Mehrheitsentscheidungen», die unter Zeitdruck gefallen seien. Dagegen sagte Strenge, dass im Zuge des Zusammenschlusses der nordelbischen, mecklenburgischen und pommerschen Landeskirchen zur Nordkirche alle wichtigen Entscheidungen in den Synoden nach langer Diskussion mit über 70 Prozent Zustimmung gefallen seien. Von knappen Ergebnissen könne daher nicht gesprochen werden. Das nordelbische Kirchenparlament wird zudem die Weichen für die Nachfolge von Bischöfin Maria Jepsen stellen, die im Zusammenhang mit den Ahrensburger Missbrauchsfällen Mitte Juli von ihrem Amt zurückgetreten war. Dazu wird ein Bischofswahlausschuss mit 17 Mitgliedern gebildet, der Kandidaten für die Jepsen-Nachfolge finden muss.
Gorleben: Kirche will sich gegen mögliche Enteignung wehren
Die hannoversche Landeskirche will sich gegen eine mögliche Enteignung kircheneigener Grundstücke in Gorleben wehren. «Wir haben mit Verwunderung die Ankündigungen der Bundesregierung zur Kenntnis genommen. Das können und werden wir nicht einfach so hinnehmen», sagte der stellvertretende Landesbischof Hans-Hermann Jantzen am Dienstag dem epd in Hannover. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) plant, Grundbesitzer zu enteignen, wenn sie sich gegen eine weitere Erkundung des Salzstocks in Gorleben als atomare Endlagerstätte wehren. In der ostniedersächsischen Region sind neben zahlreichen Landbesitzern auch vier evangelische Kirchengemeinden von einer Enteignung bedroht. «Wir haben den Gemeinden Rechtsbeistand zugesagt, damit sie sich wehren können», sagte Jantzen, der Regionalbischof im Sprengel Lüneburg ist. «Ich bedauere, dass sich die Bundesregierung in eine Sackgasse hat manövrieren lassen. Es scheint so, als habe sich die Atomenergiewirtschaft auf ganzer Linie durchgesetzt.» Die Landeskirche hat Jantzen zufolge bereits im Frühjahr das Gespräch mit dem Bundesumweltminister gesucht, «doch leider hatte der Minister bislang noch keine Zeit für uns». Die Bundesregierung plant, ab Oktober den Salzstock zu erforschen. Nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz ist keinesfalls sicher, ob er sich als Endlager für Atommüll eignet. In den vergangenen zehn Jahren waren die Erkundungen gestoppt. Etliche Grundbesitzer und die Kirchengemeinden hatten bereits vor 20 Jahren ihre Zustimmung verweigert. Deshalb konnte bislang nur ein Teil des Salzstocks untersucht werden.
Umfrage: 42 Prozent der israelischen Juden bezeichnen sich als „säkular“
Das israelische Zentralbüro für Statistik hat die Ergebnisse einer Sozialumfrage veröffentlicht, die Antwort darauf geben soll, wie genau die jüdische Bevölkerung in Israel jüdische Traditionen beachtet und welche Veränderungen im religiösen Verhalten der israelischen Juden festgestellt werden können.
