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„Zügige Regelung“: Bundesregierung will rituelle Beschneidung gesetzlich erlauben
Die Bundesregierung strebt eine schnelle gesetzliche Regelung für religiöse Beschneidungen an. Verantwortungsvoll durchgeführte Beschneidungen sollen dabei straffrei sein.
TV-Talk: Aufatmen als Lebensstil
Bereits morgens im öffentlichen Nahverkehr fällt es auf: Die meisten starren in die Gratiszeitung oder tippen auf ihrem Smartphone. Man ist fokussiert auf seine To-do-Listen, auf Sorgen und Probleme, die es zu lösen gilt.
Brüssel: Religionsvertreter fordern mehr Generationen-Solidarität
24 Repräsentanten verschiedener Religionsgemeinschaften haben an die Politiker Europas appelliert, in Zeiten der Wirtschaftskrise die Solidarität zwischen den Generationen zu stärken. Es lasse sich wesentlich mehr für den gesellschaftlichen Zusammenhalt tun, unterstrichen die Teilnehmer eines hochrangigen Dialogtreffens am Donnerstag in Brüssel.
„Risiko: Leben!“: Menschen suchen Rat bei Telefonseelsorge
Im Jahr 2011 hat die Telefonseelsorge Rheinland-Pfalz insgesamt 76.141 Beratungs- und Seelsorgegespräche geführt. Das geht aus der Jahresstatistik hervor, die am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Mainz vorgestellt wurde. Laut Seelsorger sei für viele Menschen das Leben immer mehr zum Risiko geworden.
Debatte geht weiter: Beschneidungs-Urteil verunsichert Juden, Muslime und Ärzte
Ist die Beschneidung von muslimischen und jüdischen Knaben eine Körperverletzung oder ist das Ritual Teil der Religionsfreiheit? Vertreter von Judentum und Islam aber auch die Ärzteschaft suchen einen Weg aus dem Dilemma.
Urteil gegen Kloster in Türkei: Deutsche Politiker um Religionsfreiheit besorgt
Das syrisch-orthodoxe Kloster Mor Gabriel im Südosten der Türkei hat in einem Rechtsstreit Land an den türkischen Staat verloren. Dagegen will es sich notfalls auch international wehren. Deutsche Politiker sind wegen des Urteils besorgt um die Religionsfreiheit in dem Land und um die Zukunft eines der ältesten christlichen Klöster der Welt.
Rechtsextremismus: Neonazis nutzen zunehmend Social Web für Rekrutierung
Subversiv, provokant und immer radikaler: So beschreiben professionelle Beobachter das Agieren von Rechtsextremisten im Internet. Diese nutzen zunehmend soziale Netzwerke wie Facebook für ihre Propaganda.
Studie: Diakonie nutzt eigenes Arbeitsrecht als Wettbewerbsvorteil
Ausgliederungen, Tarif-Dschungel, vereinzelt Zeitarbeit: Eine Studie im Auftrag der Böckler-Stiftung geht mit der Diakonie hart ins Gericht. Ihr eigenständiges Arbeitsrecht würden die kirchlichen Sozialbetriebe als Wettbewerbsvorteil ausnutzen.
USA: Anglikaner beschließen Segnung gleichgeschlechtlicher Paare
Die anglikanische Episkopalkirche in den USA hat eine Liturgie zur Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften geschaffen. Bei der Generalversammlung der Kirche in Indianapolis sprachen sich am Dienstag (Ortszeit) 171 Delegierte für den neuen Ritus aus, 50 stimmten dagegen.
«Topographie des Terrors»: Ausstellung zu Widerstand von Christen im Nationalsozialismus
Ab 11. Juli wird im Auditorium des Berliner Dokumentationszentrums «Topographie des Terrors» die Online-Ausstellung „Widerstand!? Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus” präsentiert. Gezeigt werden die vielfältigen Widerstandsformen von evangelischen und katholischen Christen in der NS-Zeit.
