Ref.ch: USA – Psalmenbuch wird für 30 Millionen US-Dollar versteigert

Eine Ausgabe des ältesten gedruckten englischen Buchs Nordamerikas soll im November in New York unter den Hammer kommen. Für die Übersetzung von Bibel-Psalmen wird laut dem Auktionshaus Soetheby’s ein Erlös von 15 bis 30 Millionen US-Dollar erwartet.

EKD-Chef Schneider: Rufe nach kirchenfernem Staat nicht überbewerten

Der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider blickt gelassen auf politische Forderungen nach einer stärkeren Trennung zwischen Kirche und Staat. "Ob diese Stimmen wirklich so stark sind, wage ich zu bezweifeln", sagte Schneider dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Berlin.

Jürgen Mette beim Kölner Treff: „Ausgestiegen aus dem Elfenbeinturm einer sicheren...

Durch seine Parkinson-Erkrankung sei er gezwungen, das Leben zu führen, das er zuvor "vollmundig" anderen von der Kanzel herab gepredigt habe. Das sagte der evangelische Theologe Jürgen Mette am Freitag in der WDR Talkshow "Kölner Treff".

Hilfsmittel für Gemeinden: „Warum Mentoring heute unverzichtbar ist“

"Wer führt Ihre Arbeit weiter, wenn Sie nicht mehr da sind?" Mit dieser Frage wird jeder Leiter irgendwann konfrontiert – auch in Kirchengemeinden. Beim ersten christlichen Mentoringkongress in Deutschland ging es um Lösungsansätze und Strategien für dieses Problem.

«Woche für das Leben»: Bischöfe rufen zu mehr gesellschaftlichem Engagement auf

Mit einem Aufruf zu mehr gesellschaftlichem Engagement haben die beiden großen Kirchen die bundesweite «Woche für das Leben» eröffnet. In einem ökumenischen Gottesdienst am Samstag in Mannheim warben der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, und der badische evangelische Landesbischof Ulrich Fischer dafür, das soziale Miteinander zu stärken. Das Motto der Initiative lautet in diesem Jahr «Engagiert für das Leben: Zusammenhalt gestalten». Dazu finden bis 20. April zahlreiche Veranstaltungen statt. Fischer sagte, in einer Zeit der zunehmenden Pluralisierung und Individualisierung sei der kirchliche Beitrag für das Zusammengehörigkeitsgefühl wichtig. Dieses könne nur gestaltet werden, «wenn die religiösen Ressourcen genutzt und das Zusammenleben von Menschen auch als geistliche Aufgabe verstanden wird». Der Freiburger Erzbischof Zollitsch kritisierte in seiner Predigt, dass Verbesserungen viel zu oft nur von den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft erwartet würden. «Wir bemerken nicht, dass wir selbst als Nachbarn oder als Nächste gefragt sind.» Durch Engagement und Gebet könnten die Menschen dazu beitragen, Gottes Heilspläne zu verwirklichen und das Leben zu stärken. Angesichts neuer Armut in Teilen Europas und zunehmender Jugendarbeitslosigkeit in vielen Ländern sagte Zollitsch: «Gott will unser Mittun.» In einer pluralen Welt seien die christlichen Werte nicht mehr selbstverständlich, sondern müssten neu erworben werden, stellte Zollitsch in einer Podiumsdiskussion im Anschluss an den Gottesdienst fest. Die christlichen Kirchen wollten das Fundament aufzeigen, von denen die Werte kommen. Dazu müssten die Christen wieder lernen, in der Öffentlichkeit ihre Überzeugungen offensiv zu vertreten. Landesbischof Fischer sagte in der Runde, der zunehmende Säkularisierungsdruck mache den Diskurs deutlich schwieriger. Trotzdem könnten die Kirchen mit ihren Glaubensgewissheiten prägend auftreten. «Das Glaubensbekenntnis ist eine Lebensgewissheit, davon lebe ich», so der leitende Theologe. Die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD)ergänzte, die Einigung auf gemeinsame Werte fördere den Zusammenhaltin der Gesellschaft. Sie bezeichnete die Zuwanderung und dendemografischen Wandel dabei als große Herausforderung. Dies bieteaber auch die Chance, in der Gesellschaft neu miteinander umzugehen. Die «Woche für das Leben» ist eine bundesweite Initiative derEvangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischenDeutschen Bischofskonferenz. Die Kirchen wollen damit auf den Wertund die Würde des menschlichen Lebens aufmerksam machen. Mit derAktion soll für den Schutz des Lebens in allen Phasen von der Zeugungbis zum Tod sensibilisiert werden. In den vergangenen Jahren wurdenThemen wie das Zusammenleben der Generationen, der vorherrschendeGesundheitsbegriff, Fragen der Bioethik sowie Chancen und Grenzen dermodernen Medizin debattiert.

Bistum Trier: Heilig-Rock-Tage eröffnet

Ein Jahr nach der Heilig-Rock-Wallfahrt mit 545.000 Pilgern hat das Bistum Trier erneut Heilig-Rock-Tage eröffnet. Die Erinnerung an die große Wallfahrt vor einem Jahr wecke «die Sehnsucht, die nach vorne weist, in die Zukunft drängt, nach neuer Kreativität, Kirche zu sein», erklärte der Trierer Bischof Stephan Ackermann am Freitagabend.

„Freedom Climb“: Frauen zu Klettertour gegen moderne Sklaverei gestartet

45 Frauen aus aller Welt haben am 9. April ihren Aufstieg zum Mount-Everest-Basislager in Nepal begonnen. Im Rahmen des "Freedom Climb" (Freiheits-Besteigung) von OM International wollen sie den Gipfel des Kala Patthar besteigen, um gegen moderne Sklaverei zu demonstrieren.

NRW: Weiterhin kein Kreationismus im Biounterricht

Das nordrhein-westfälische Schulministerium und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zeigen sich alarmiert wegen Bestrebungen, an evangelischen Bekenntnisschulen den Biologie-Unterricht für biblische Schöpfungslehren zu öffnen.

Gegen Korruption und Armut: Micha-Initiative bewegt EU zum Handeln

Parlament, Rat und Kommission der Europäischen Union haben sich auf Richtlinien geeinigt, die Rohstoffkonzerne in Zukunft dazu verpflichten, ihre Zahlungen an Regierungen offenzulegen. Die Micha-Initiative begrüßt die neuen Gesetze, die ihrer Meinung nach große Chancen zur Bekämpfung von Korruption und Armut bieten.

ERF Magazin: „Antenne“ jetzt auch für mobile Geräte

Das ERF Magazin "Antenne" ist jetzt auch auf mobilen Geräten wie iPhone und iPad sowie auf Android-Geräten (tablets, Smartphones) lesbar. Das seit 1982 erscheinende Magazin gibt es seit 2012 zusätzlich als Blätterkatalog im Internet.