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Zu viel Luther im Reformationsjubiläum?
Zur Halbzeit des Reformationsjubiläums fallen die Urteile unterschiedlich aus. Selbst am Aushängeschild scheiden sich die Geister: Luther selbst. Der Münchener Theologieprofessor Jörg Lauster beklagt einen Personenkult um den Mönch. Die EKD hält dagegen: Man nehme die ganze Reformation in den Blick und habe schon ökumenische Erfolge erzielt.
TV-Frau Petra Gerster: „Luther war ein Sprachgenie“
Seit 1998 arbeitet Petra Gerster als Moderatorin für das ZDF. Neben Nachrichten präsentiert sie auch Dokumentationen für die Kirchenredaktion - zum Beispiel über Martin Luther.
Israel: Propst lehnt Wehrpflicht für Christen ab
Israelische Politiker erwägen eine Wehrpflicht für arabische Christen. Der evangelische Propst von Jerusalem, Wolfgang Schmidt, hält dagegen: Die individuelle Entscheidung solle jedem selbst überlassen bleiben.
Top oder Flop? Halbzeit bei der Weltausstellung Reformation
Halbzeit bei der Weltausstellung Reformation, Halbzeit im Lutherjahr. Wie lautet die Zwischenbilanz? Die Veranstalter zeigen sich zufrieden: die Lutherstätten wurden in diesem Jahr häufiger besucht. Allerdings hatte man mit deutlich mehr Gästen gerechnet. Kritiker sprechen von überzogenen Vorstellungen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung titelte vor zwei Wochen gar, das Reformationsjubiläum sei „die Pleite des Jahres“. Eine Übersicht.
Lehrer klagen über Antisemitismus auf Berliner Schulhöfen
Antisemitismus ist unter Schülern mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund an Berliner Schulen weit verbreitet. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung von 27 Lehrern an 21 Berliner Schulen, die das American Jewish Committee (AJC) am Mittwoch in Berlin veröffentlichte. Die Studie sei nicht repräsentativ, wie die Verfasser selbst betonen, die Ergebnisse legten jedoch nahe, dass eine systematische Untersuchung dringend nötig ist.
Europäischer Gerichtshof prüft kirchliche Einstellungspraxis
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg verhandelt ab heute über die Praxis kirchlicher Arbeitgeber, Stellen nur für christliche Bewerber auszuschreiben. Das Urteil wird allerdings erst in einigen Monaten erwartet.
Vor 75 Jahren: Beginn der Deportation der Juden aus dem...
Auf Anweisung der Besatzer muss der Judenrat des Warschauer Ghettos ab Juli 1942 Listen derer zusammenstellen, die in die Vernichtungslager deportiert werden sollen: täglich mehr als 6.000 Menschen. Im Frühjahr 1943 greifen die Juden zu den Waffen.
Kein Zeichen ist auch ein Zeichen: Ein Atheist begegnet Gott
Christian Penka-Laub will eigentlich nichts von Gott wissen und liest nur einem Freund zuliebe in der Bibel. Doch dann stellt eine Bibelstelle sein Leben auf den Kopf …
Bischof Dröge fordert Hilfe für Christen in Syrien und im Irak
Die Christenverfolgung in Syrien und dem Irak waren Landesbischof Dröge ein besonderes Anliegen bei seinem Besuch im syrisch-orthodoxen Kloster Warburg. Er warnte vor einem kulturellen Verlust. Gleichzeitig bedankte er sich bei den Mönchen des Klosters für ihre Flüchtlingshilfe in Deutschland.
Jurist Schluckebier: Staat und Kirche kaum strikter zu trennen
Bundesverfassungsrichter Wilhelm Schluckebier sieht hohe Hürden für eine striktere Trennung von Staat und Kirche in Deutschland.










